Review: Slave’s Sword

Nach der Preview zu Slave’s Sword 2 kommt nun, wie angekündigt, das Review zum ersten Teil.
Slave’s Sword wurde von Circle Poison herausgebracht und die englische Version von Kagura Games übersetzt.

Handlung

Ether Knight-Söldnerin Luna ist mitten in einem Auftrag für die Freistadt, als sie erfährt, dass die Siedlung Sarasite von Monstern überrannt wird. Die Freistadt will jedoch keine Hilfe schicken, worauf sie sich selbst aufmacht um das Dorf zu retten. In Sarasite angekommen, merkt sie jedoch, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht. Von einem mysteriösen Mann und einer Monsterhorde überwältigt, findet Luna sich in imperialer Gefangenschaft wieder. Welche Pläne verfolgt das Imperium und was hat die Sklavenstadt Serra damit zu tun?

Charaktere

Luna

Eine ehemalige imperiale Adelige und Ether Knight. Sie löste sich durch einen moralischen Interessenkonflikt vom Imperium und verdient ihren Lebensunterhalt als Söldnerin in der Freistadt. Ihr Gerechtigkeitssinn lässt sie keine noch so kleine Not ignorieren, was dazu führt, dass sie nicht gut auf das aktuelle Imperium zu sprechen ist.

Leon

Eine Führungsfigur der Rebellen von Serra. Er und das Imperium scheinen eine gemeinsame Vergangenheit zu haben, aber niemand scheint irgendwas zu wissen, außer dass er ein unglaublich mächtiger Kämpfer ist.

Demos

Ein einflussreiches Mitglied des Rates der Freistadt. Ein Freund von Luna? Ein reicher Händler, der auch mit dem Imperium Geschäfte macht.

???

Ein Magier, der für das Imperium zu arbeiten scheint. Er ist verantwortlich für die Monsterplage in Sarasite.

Gameplay

Das Gameplay in Slave’s Sword besteht zum einen aus normalem RPG-Gameplay in dem man Luna und gelegentliche Verbündete durch Kämpfe, Dungeons und Städte leitet, Ausrüstung und Items kauft, sein Geld für ausrüstbare Gacha-Karten aus vorherigen Circle Poison Spielen verschleudert oder fragwürdigeren nächtlichen Einnahmeoptionen nachgeht. Alternativ kann Luna sich ihren Lebensunterhalt durch verschiedene Nebenquests verdienen, die mit eigenem Bossgegner und in verschiedenen Schwierigkeitsgraden kommen.
Leider sind diese Quests nicht wirklich optional, da sie die einzig wirkliche Möglichkeit zum grinden sind und der Handlungsfortschritt regelmäßig unterbrochen wird. Man sollte sich also gefasst machen diverse Variationen von „Story geht grade nicht weiter, mach mal den gleichen Quest-Dungeon ein paar Mal hintereinander“ zu hören.
Wenn Luna dann in den Dungeons die Kräfte verlassen und sie einen Kampf verliert, dann wechselt das Spiel in den „Flucht-modus“, in dem Luna den imperialen Wachen so gut wie möglich ausweichen, Informationen sammeln und einen Weg aus dem Gefängnis finden muss um ihrer Aufgabe weiter nachzugehen. Die imperialen Soldaten besitzen in diesem Modus nur eine begrenzte Sicht und können Luna nicht wie im RPG-Teil wahrnehmen, selbst wenn sie sich in deren Radius befinden sollte. Gerät Luna jedoch ins Blickfeld einer der Wachen…

Ero

Der H-Content in Slave’s Sword ist von der dunkleren Sorte. Freunde von SM, Folter oder generelle Sadisten werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Als ehemalige Adelige und Mädchen voller ritterlicher Ideale wehrt sie sich vehement. Die Szenen sind trotzt, oder eher dank, der gemeinsamen Thematik jedoch erstaunlich abwechslungsreich, bis auf die (halbwegs) freiwilligen Szenen in denen Luna sich gegen Geld anbietet, haben die Szenen kaum Gemeinsamkeiten. Außerdem ist Luna in 100% des Spiels vertont.

Fazit

Slave’s Sword ist ein Spiel für Freunde von SM, Folter, Sadisten und denen, die nichts dagegen haben zwischendurch mal ein oder zwei Stunden grinden zu müssen. Die Handlung ist (abgesehen von den Unterbrechungen) packend. Außerdem sieht es für ein RPG-Maker Spiel extrem gut aus und die H-Szenen sind gelungen. Wem die Folter-Thematik jedoch nicht zusagt, der sollte einen Bogen um das Spiel machen.

Autor: Kuma

Ein diabolisches Wesen, das Geschichten verschlingt wie andere Luft zum Atmen. Niemand weiß, Wer oder Was Kuma war, bevor er aus dem Wald ausbrach und sich in die Zivilisation stürzte, aber nun ist er hier und er ist gekommen um zu bleiben. Nichts ist vor ihm sicher. Kein Eroge, keine Visual Novel hält diesen Bären davon ab unaufhörlich weiter und weiter zu lesen. In seiner Sucht sind ihm schon unzählige Spiele zum Opfer gefallen. Und es werden stündlich mehr...