Review: Fire Emblem Fates: Birthright – ein guter Ableger der Reihe?

 

WARNUNG!

Diese Review enthält Spoiler!

Lesen auf eigene Gefahr gespoilert zu bwerden!

 

Bevor ich mit der eigentlichen Review zu Teil 14 der Fire-Emblem-Reihe loslege, ein paar allgemeine Infos zu der Review:

Infos

Diese Review ist dreigeteilt dadurch, dass sie jeweils einzeln veröffentlicht werden. Da ich ursprünglich die Birthright Retailversion habe, bezeichne ich die anderen Pfade als DLCs, weil ich sie so erworben habe und sie auch so verkauft werden.

Vollversion Game 1: Birthright (Vermächtnis)

DLC (Game) 2: Conquest (Herrschaft)

Abschluss-DLC: Revelation (Offenbarung)

Storys der Kapitel 1-5 werden nur 1 mal reviewt, da diese immer gleich sind

Charaktere

Hier stelle ich euch die Kerncharaktere vor.

Corrin

Protagonist/in. Naiv und willensstark.  Herkunft unklar. Ist Prinz/Prinzessin aus zwei verschiedenen Adelshäusern. Je nach Route ist er/sie sogar eine sehr gute Einheit. Besitzt die Kraft sich in einen Drachen zu verwandeln. Führt das heilige Schwert Yato.

 

 

Azura

Geheimnisvolle Sängerin und Prinzessin über die nicht viel bekannt ist, außer dass sie derzeit einer Adelsfamilie des Königreichs Hoshido angehört. Einzige Einheit die eine absolute Glaskanone ist, sprich: Kann sehr stark werden aber gleichzeitig auch sehr fragil.

Ryoma

Kronprinz des Königreichs Hoshido. Schwor sich für seinen Vater zu rächen. Wie auch sein Vater, ist er den Weg des Samurai gegangen. Führt die heilige Klinge Ranjito.

Hinoka

Ist in der Thronreihenfolge von Hoshido auf Rang zwei. Sie ist äußert in Corrin vernarrt und liebt Pegasuse und Lanzen sehr. Sie reitet zudem auf einem Pegasus.

Takumi

Wer jetzt hier an das Ramen-Restaurant denkt liegt falsch. Takumi ist im Vergleich zu seinen Geschwistern ein eher ruhiger Charakter. Er vertraut außer seinen Geschwistern niemanden. So vertraut er auch Corrin nicht. Er führt den heiligen Bogen Fujin Yumi

Sakura

Sakura ist die Jüngste von den Geschwistern innerhalb der hoshidischen Adelsfamilie. Im Gegenzug zu den anderen Geschwistern kämpft sie normalerweise nicht. Denn Sakura ist eigentlich eine Heilerin.

Xander

Xander ist der Kronprinz der nohrischen Adelsfamilie. Er ist sehr pflichtbewusst und loyal gegenüber seinem Vater. Aber er ist auch etwas blind, so merkt er nicht, dass innerhalb des Königreichs etwas nicht stimmt. Beide Königreiche hassen sich aufs Blut seit einem Ereignis. Führt zudem das heilige Schwert Siegfried.

 

Camilla

Sie ist wie Sakura auch sehr in Corrin vernarrt, aber auch skrupellos, wenn es um das Erfüllen von Missionen geht. Sie ist genau das, was man als einen Fanservice-Charakter beschreiben würde. Sie ist in der Thronfolge auf Platz zwei.

Leo

Leo ist ein eher nachdenklicher Typ. Während sein Bruder Xander blind ist, so erkennt er dass etwas innerhalb des Königreichs nicht stimmt. Führt das heilige Buch Brylindir.

Elise

Elise ist ein sehr lebensfroher Mensch und genau wie Sakura kämpft sie nicht. Sie ist eigentlich Heilerin. Darüber hinaus sehr verspielt und genau wie ihre Schwester Camila in Corrin vernarrt.

Garon

Garon ist der König des Königreichs Nohr.

Viel ist zu ihm nicht bekannt außer dass etwas mit ihm nicht stimmt. Seine Befehle sind die Ergebnisse seines Wahns.

Mikoto

Mikoto war bis zu einem gewissen Ereignis die hoshidische Königin. Genauso wie beim nohrischen König ist auch über sie nicht viel bekannt außer dass sie sehr gutmütig war.

Handlung

Wie es seit Teil 12 inzwischen Standard ist, beginnt das Spiel erst einmal im Charaktereditor. Wenn man seinen Avatar soweit fertig hat, beginnt die eigentliche Handlung, welche auch klassisch für ein Fire-Emblem-Game mit einem Prolog beginnt.

Prolog: Der Weg ist dein

Man befindet sich direkt auf einem Schlachtfeld. Man weiß zu dem Zeitpunkt, wo man genau gelandet ist. Auf dem Schlachtfeld prallen zwei Armeen aufeinander, während man selbst in der Mitte steht. Schon kommt der erste Dialog: Die zwei Armeenführer streiten sich um dich (den Avatar) und stellen dich vor eine schicksalhafte Entscheidung. Wem schließt man sich an? Als man dann aufwacht, fragt man sich, ob dies eine Vorahnung der Zukunft ist. Kaum ist man wach, so kommt direkt der persönliche Bedienstete herein, der euch wecken wollte. Nach einer kurzen Unterhaltung gehts dann direkt über zu Kapitel 1.

Kapitel 1: Nohr

Nach diesem merkwürdigen Traum gehts dann auch schon direkt zum Training mit eurem Bruder Xander, währenddessen man erfährt, wo man sich derzeit befindet. In diesem Kapitel werden einem auch die Grundmechaniken des Spiels beigebracht. Nach erfolgreichem Abschluss des Trainings kommt ein weiterer Bruder vorbei, der mit seinem Bruder Xander sprechen will: Dies ist Leo.

Kapitel 2: Das Schenk Gangleri

Nach der Unterhaltung von Leo und Xander teilt Xander euch mit, dass man zu einer Reise zu eurem Vater, dem König Garon, aufbrechen wird. Kaum ist man dort, so erhält man das Schwert Gangleri. Gleichzeitig mit dem Empfang des Schwertes, bekommt man seine erste Mission zugeteilt: Zwei Gefangene zu köpfen – vor den Augen eures Vaters. Jedoch bringt ihr das nicht übers Herz und euer Vater Garon wird sauer. Als Strafe für das Missachten der Befehle müsst ihr auf eine Strafmission.

Kapitel 3: Die Reise beginnt

Zur Strafe wird man an die hoshidische Grenze gesandt, allein, um ursprünglich nur eine alte Festung zu erkunden, ob diese noch zu gebrauchen ist. Jedoch passiert etwas …

Kapitel 4: Hoshido

Ohne zu wissen was passiert ist, wacht man in Hoshido auf. Genauer gesagt im Königspalast. Nach ein paar sehr interessanten Informationen über sich selbst wird man von der Königin Mikoto darum gebeten sich auf ihren Thron zu setzen. Aber auch nur weil diesem die Macht innewohnt versiegelte Erinnerungen dessen Siegel aufzubrechen und  man die Wahrheit über sich selbst erfährt.

Kapitel 5: Mutter

Während man die hoshidischen Geschwister kennenlernt passiert etwas auf dem Marktplatz, wodurch man alle Emotionen vergisst und nur noch Zorn im Kopf hat.

Kapitel 6 Der Weg ist dein/Im weißen Licht

Nohr und Hoshido prallen in einer Schlacht aufeinander. Der Prolog ist eingetreten. Beide streiten sich um euch. Man muss die Entscheidung treffen, welchen Pfad man wählt. Hoshido (Birthright, Vermächtnis) Nohr (Conquest, Herrschaft) oder den Pfad weder noch (Revelation, Offenbarung) dementsprechend ändert sich auch der Kapitelname. Für diese Review hab ich den Hoshido-Pfad gewählt. Die anderen Pfade werden folgen.

Birthright
Birthright
Birthright
Conquest
Conquest
Conquest
Revelation
Revelation
Revelation
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Hoshido

 

FE Screen 12
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FE Screen 10
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Kapitel 7: Ein gehaltener Schwur

Bevor es mit der Story weitergeht, bekommt man das Intro zu sehen, welches das Intro für Birthright ist.

Fire Emblem Fates | Opening [Birthright/English] | 1080p HD

Nach einer erfolgreichen Flucht befindet man sich in einer stillgelegten Festung die nur noch zur Unterbringung von Verletzten genutzt wird. Jedoch bleibt es nicht lange ruhig, denn plötzlich taucht eine 30-Mann Streitmacht aus Nohr auf. Vor und nach dem Kampf erhält man neue Einheiten für die eigene Armee.

Kapitel 8:  Schneidende Winde

Man erfährt, dass man schon seit längerer Zeit kein Lebenszeichen mehr gehört hat, von den Brüdern Ryoma und Takumi. Kurzerhand beschließt man nach diesen zu suchen und reist ins kriegsneutrale Gebiet Izumo um eventuell dort einen Hinweis zu finden, wozu man aber das Gebiet des Windklans passieren muss.

Kapitel 9: Land der Götter

Angekommen in Izumo gilt es als oberstes Ziel den nohrischen Hochstapler zu besiegen. Der richtige Erzpriester Izana verrät uns einige nützliche Details.

Kapitel 10: Dorf der Ninja

Immer noch auf der Suche nach den Brüdern Ryoma und Takumi unterbindet die Gruppe einen Aufstand im Dorf der Ninja. Nach dem Kampf findet man Takumi, jedoch ist dieser nicht klar im Kopf.

Kapitel 11: Auf zum Meer

Takumi ist wieder bei Sinnen. Die Gruppe wird am Hafen auf den Weg nach Cyrkensia von eurer nohrischen Schwester angegriffen. Dazu gibt es auch erstmals wieder Gameplay-Erklärung für Balista, Magiekugeln sowie Kanonen.

Kapitel 12: Dunkles Wiedersehen

Angekommen in Cyrkensia bietet sich eine einmalige unerwartete Chance einen Plan durchzuführen. Gameplaymäßig könnte man hier einige Probleme bekommen durch eine fehlerhafte Übersetzung von Fähigkeiten. Eine ganz besondere Sache gibt es hier auch: Eine Cutszene die in jeder Route anders ist.

Zwischensequenz

Fire Emblem if (Fates): Aqua's/Azura's Dance (Hoshido Side)

Der Song ist zwar auf Japanisch, aber insgesamt besteht er aus drei Strophen. In jeder Route hört man jeweils eine Strophe.

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Kapitel 13: Neue Hoffnung

Nach dem gescheiterten Plan flieht die Gruppe nach Cheve, wo sie ihren Bruder Ryoma wiederfinden. Gemeinsam beschließt man König Garon zu stürzen.

Kapitel 14: Licht breitet sich aus

Man bereitet sich auf einen Durchbruch an der Grenze vor. Jedoch ist die Hauptstraße noch in Feindeshand. Also sucht man nach einem anderen Weg um weiter voranzukommen Richtung Königspalast von Nohr.

Kapitel 15: Gipfel der Ulfedin

Nachdem man beschlossen hatte weiter voramzukommen in dem man den Gipfel der Ulfedin überquert und somit nohrischen Truppen auf dem Weg zur Festung Macarath auszuweichen, erkrankt einer der Verbündeten.

Kapitel 16: Palast der Freude

Die Truppe trifft auf König Garons Hofmagier Iago. Es kommt zu einem Kampf bei dem keiner unverschont bleibt. Nach dem Kampf sagt Iago Wörter dessen Bedeutung alles andere klar sind.

 

Kapitel 17: Verschollen im Eis

Mit Iagos Worten im Hinterkopf macht sich die Truppe auf zum Eisclan. Dort angekommen wird einem alles klar. Auch hier kommt es zu zahlreichen Verlusten.

Kapitel 18: Leo

Durch die zahlreichen Verluste wird das Vorhaben, König Garon zu stürzen, bestärkt. Die Truppe wählt den kürzesten Weg zur Hauptstadt: Dieser führt durch Nohrs finstersten Wald, unerwarteter weiße treffen sie dort auch den nohrischen Bruder Leo. Nach dem Kampf hilft er ihnen sogar nach Notre Sagesse zurückzukehren, um dort den Regenbogenweisen Beberast aufzusuchen.

Kapitel 19: Der Regenbogenweise

Es kommt hier einmal ein bisschen Ruhe denn die Truppe muss beweisen, dass sie es würdig ist den Regenbogenweisen überhaupt zu treffen. Die Prüfung besteht darin, eine 50-Mann-Armee, bestehend aus manifestierten Seelen von verstorbenen Kriegern, zu besiegen. Ist die Prüfung abgeschlossen, so wird einem die Erlaubnis erteilt, den Regenbogenweisen zu treffen. Es stellt sich heraus, dass er der Drache ist, den der Erzpriester meinte. Als Preis für seine Sünden verbessert der Regenbogenweise das Yato des Avatars. Er erklärt ebenfalls, dass das Yato am Ende zum Fire Emblem wird. Dies ist das erste mal in der Reihe dass das Fire Emblem ein Schwert ist und kein Schild.

Kapitel 20: Schwarzdrachenfeste

Endspurt! Wieder zurück auf dem Festland setzt die Truppe ihren Kurs auf die Hauptstadt Nohrs. Sie kommen zur Schwarzdrachenfeste wo mal wieder Iago lauert und die Feste reaktiviert in das was es einmal war.

Kapitel 21: Flüssiges Feuer

Dank einer Karte des Regenbogenweisen erreicht die Gruppe die Dämonenfalle. Ein sagenumwobener gefährlicher Ort.

Kapitel 22: Hauptstadt in der Not

Die Gruppe erreicht endlich die nohrische Hauptstadt. Unbemerkt schleichen sie sich hinein. Dazu treffen sie auf einen unerwarteten Gegner. Nachdem dieser besiegt worden ist, gibt er der Truppe eine Karte mit die sie unbemerkt durch einen Tunnel ins innere der Hauptstadt führt. Jedoch treffen sie auf einen sehr gefährlichen Feind: Camilla lauert der Truppe auf.

Kapitel 23: Camilla

Nachdem Camilla besiegt worden ist, erreicht die Gruppe das Ende des Labyrinths und betritt das Schloss. Jedoch werden sie überrascht von einem Gegner der sie erwartet.

Kapitel 24: Drachentränen

Nach einem sehr schweren Verlust konnte die Truppe General Hans besiegen. Erschüttert, aber entschlossen schreitet die Truppe voran um König Garon zu finden. Allerdings erwartet sie schon die nächste Prüfung.

Kapitel 25: Der wahre Verräter

Erneut gilt es Iago zu besiegen, aber diesmal ein für alle mal. Dabei verrät Leo seine Geschwister und hilft der Truppe Iago zu besiegen und zu töten. Kaum haben sie den Thronsaal erreicht so wartet bereits der nächste auf sie.

Kapitel 26: Xander

Es gilt den nohrischen Kronprinzen Xander zu besiegen und zu töten. Dies ist alles andere als leicht, denn er wartet mit einer 60-Mann-Armee auf die Truppe. Sein Zorn ist unerschütterlich gerade erst recht durch den Verrat seines Bruders Leo.

Kapitel 27: König Garon

Dies ist das letzte Kapitel. Nach zahllosen Prüfungen und Verlusten steht die Truppe nun endlich König Garon gegenüber, der sie bereits erwartet hat.

 

 

 

FINALE: Der Morgen bricht an

Kurz nach dem Kampf aus dem letzem Kapitel enthüllt König Garon seine wahre Form: Als Drache kämpft er nun. Dazu stimmt Azura ihr Lied ein und sagt direkt, dass sie danach sterben wird. Die übrig gebliebenen nohrischen Geschwister sind erstaunt, was ihr Vater eigentlich ist. Mehr über Garon selbst und was er eigentlich ist erfährt man weder in Birthright noch in Conquest. Stattdessen wird das in der Route Relevation weiter ausgeführt. Auch seine letzten Worte lassen einen nachdenken wer oder was Garon eigentlich ist.

traurigster Moment dieses Spiels

Nach dem Garon besiegt worden ist, kommt wohl der traurigste Moment im gesamten Spiel: Der Tod von Azura. Durch Ihr Lied löst sie sich komplett auf. Mehr zu ihrem Lied erfährt man auch erst in Revelation.

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Nach dem Andenken an sie, folgt erstmal ein sehr ausführlicher Dialog. Bevor die Credits sowie der Schlachtreport kommen gibt es noch mal eine Zwischensequenz in der man Camilla bei ihrer Krönung sieht und wie sie mit Ryoma, als neuer hoshidischer König, ein Friedensabkommen unterzeichnet.

Meinung

Diese Meinung bezieht sich natürlich erstmal nur auf diesen Teil der Reihe.

Stärken

An sich finde ich das Game interessant, aber man merkt auch Schwachpunkte in der Story. Ich mag die Grundstory sehr, jedoch finde ich die Konstellation mit einem naiven Charakter schwach. Der gesamte Charakter von Corrin lässt zu wünschen übrig. Gameplaymäßig ist es sehr gut, viel altes ist auch wieder mit dabei. Das wäre, um mal ein Beispiel zu nennen, Kriegsnebel: Man sieht nicht den gesamten Bereich, sondern nur immer einen kleinen Teil. Ebenso glänzt die Idee, dass Drachenadern nur mit Leuten aktiviert werden können, die aus einer der beiden Königsfamilien kommen.

Bezüglich des Openings finde ich es sehr interessant, dass es gleich ganze drei Versionen gibt.

Fehlerbehaftete Lokalisierung und fehlende Features

Aber zur Lokalisierung lass ich ebenfalls gleich meinen Senf da: Sie ist Mist. Die gesamte deutsche Lokalisierung ist Mist, da man wirklich wahnsinnig viel falsch übersetzt hat. Ganz besonders merkt man das, wenn Gebäude als Wand bezeichnet werden . Wenn man die englische Lokalisierung nicht kennt (wie ich am Anfang) wird man so manche Punkte der Story nicht verstehen, weil sie da falsch übersetzt worden sind. Ebenfalls sehr traurig ist, dass nicht einmal die englische Lokalisierung komplett fehlerfrei ist. Obendrein kommt noch, dass die westliche Version im Vergleich zur japanischen unvollständig ist: Zwei DLCs sowie ein Feature fehlen bei uns. Bei den DLCs wäre dies das nohrische Bindungsfest sowie das hoshidische Bindungsfest.

Dies ist besonders schade, denn taktisch und gameplaymäßig sind diese beiden DLCs sehr interessant, da man durch sie unendlich viele Heldensiegel (ermöglicht männlichen Einheiten die Sternenlord-Klasse anzunehmen) und Erhabenensiegel  (ermöglicht weiblichen Einheiten die Erzlord-Klasse anzunehmen) farmen kann. Diese beiden sind aus der Gameplay- und strategischen Sicht sehr interessant, da diese beiden Klassen die Skills aus Teil 11 und Teil 13 der Reihe enthalten.

Als fehlendes Feature kann man, wenn man eine Teeparty startet, den eingeladenen Charakter in der westlichen Version nicht berühren, wohingegen es in der japanischen Version geht und sogar den Unterstützunggrad erhöhen kann. Auch die Unterstützungsgespräche der männlichen und der weiblichen Einheiten sind leider sehr schlecht geschrieben. Keine Variation. Immer das selbe Schema: Grober Umriss worum es geht -> hassen sich -> versöhnen sich.

Wie man sieht, hat das Spiel extrem viele Nachteile. Wovon ich ebenfalls überhaupt kein Fan ist bin ist, dass man die Möglichkeit, auf die japanische Synchronisation zu wechseln weggelassen hat. Dabei hatte man das Feature erst im Vorgänger eingeführt und es erfreute sich großer Beliebtheit bei den Spielern.

Und dennoch …

Um zum Abschluss aber auch mal wieder was Gutes zu sagen: Die Original-Soundtracks dieses Spieles haben mir persönlich sehr gut gefallen. Ebenfalls gefällt mir dass das Game einen sehr hohen Wiederspielwert hat, weil man einfach so viel ausprobieren kann. Allerdings,was man auch merkt, wenn man die DLCs gespielt hat, ist, dass ein Zweiteiler (Verlorene Blutlinie) eigene Credits hat, wodurch vermutet wird, dass es eigentlich ursprünglich Teil der Hauptstory gewesen wäre.

Das ist ebenfalls ein Indiz dafür, dass man daran sehr sehr schlampig gearbeitet hat. Genauso Mist find ich es, dass die Waffen wie Schwerter unendlich oft einsetzbar sind und nicht wie im Vorgänger nach einer bestimmten Anwendung kaputtgehen.

Fazit

Ein komplettes abschließendes Fazit wird es dann mit der Review des letzten Teil-Reviews geben, aber hier ist das Fazit bezogen auf dieses Game und Review. Taktisch und Strategisch gesehen ist diese Route hier sehr einladend für Neueinsteiger. Für erfahrene Fans bietet diese Route dagegen kaum etwas. Das Gameplay hat mir persönlich sehr gefallen. Von der Gameplay-Sicht her hat dieses Spiel einen sehr hohen Spielwert. Wenn man jetzt eher Gameplay-Genießer ist, dann ist es ein sehr gutes Spiel. Als Story Genießer jedoch eher weniger.

Schlussworte

Zum Abschluss dieser Review, welches nur der erste Teil ist, bedanke ich mich fürs Durchlesen. Wann die anderen Reviews zu restlichen Games kommen kann ich derzeit noch nicht sagen – aber sie werden kommen. Eine allgemeine Vorstellung der Reihe findet ihr hier: Chronologie der Fire-Emblem-Reihe

Autor: Zero

Hey! Man nennt mich Zero und bin in allgemeinen ein riesen Fan der japanischen Unterhaltungsmedien sei`s Anime, Manga, Light Novels, Romane oder eben Visual Novels. Mein Content Bereich ist sehr verschieden. Mal ein Vergleich Anime vs Visual Novel, History Artikel oder auch News. Also wie man es sieht sehr verschieden.