Review: Fatal Twelve

Achtung dieses Review ist nicht spoilerfrei. Lesen auf eigene Gefahr.

Schönen guten Tag, Hata hier mit einem Review von einem Spiel, was schon länger in meiner Steambibliothek herumlag. Bei dem Spiel handelt es sich um das von aieuoKompany entwickelte Fatal Twelve. Es wurde mithilfe des üblichen Kickstarter von Sekai Project zu uns in den Westen gebracht und ist ein eher untergegangener Titel, der am 30.März seinen Weg auf die heimischen Computer per Steam gefunden hat. Um ehrlich zu sein, habe ich mir das Spiel gekauft, weil mich die Ästhetik mit den Uhren und Zeit sehr angezogen hat, ohne mir auch wirklich die Synopsis zum Game anzusehen oder die Demo zu spielen. Ich habe mich trotzdem auf die Veröffentlichung gefreut, wegen besagter Zeitästhetik und dem Zeichenstil. Wer nun aber ein komplexes Spiel wie Chrono Clock mit Zeitspringmechanik und so etwas erwartet – oder ein Spiel in denen die Charaktere allerlei Magie verwenden, wie bei Tokeijikake no Ley-Line, der ist hier falsch. Das Spiel ist mehr als ein Battle Royale- Ja – ich weiß, dass dieses Genre in letzter Zeit wirklich bis zum Exzess ausstrapaziert wird und der Markt von Spielen dieser Art geflutet ist, zu klassifizieren. Doch dieses hat den Twist, dass die Teilnehmer nämlich schon alle tot sind und sich…entgültig töten müssen?

Demo:
jp/en

Storyline:

Wir schlüpfen in die Rolle der Schülerin Shishimai Rinka, die anstelle ihrer Großmutter ein kleines Café namens „Lion House“ leitet. Eines Tages befindet sie sich mit ihrer Klassenkameradin Hitsuji Naomi im Zug nach Hause und die beiden werden von einer Explosion erfasst. Um Naomi’s Leben zu retten opfert sich Rinka, indem sie sich in die Druckwelle der Explosion wirft und ihr Leben verliert. Doch aufgrund mysteriöser Umstände findet sie sich in ihrem Café wieder und redet ganz fröhlich mit ihren Freundinnen am Tisch. Diese wissen nichts über die Explosion und was Rinka glaubt erlebt zu haben.

Gokigen-yo, unmei no dorei no minnasama“ (Schön euch kennenzulernen, Sklaven des Schicksals).

Rinka findet ein merkwürdiges Kartenbuch und beginnt seltsame Träume zu erfahren. Träume in denen sie sich mit 11 anderen Leuten in einem surrealen, kosmischen Saal befindet. Dort begegnet sie der Schicksalsgöttin Parca, die die Beteiligten darüber informiert, dass sie durch den Umstand, dass sie alle aus unbekannten Gründen im exakten Zeitpunkt gestorben seien, Teil der sogenannten „Göttlichen Selektion“ geworden sind. Die Göttliche Selektion entpuppt sich als ein makaberes Spiel zum Besänftigen der Langeweile Parcas und hat den Charakter eines Battle Royales – Nur Einer wird am Ende überleben. Die Regeln des Spiels sind einfach: Alle Teilnehmer haben drei versteckte Karten. Name, Todesursache und Reue zum Zeitpunkt des Todes. Sobald jemand einen Teilnehmer auswählt und diese drei Dinge korrekt rezitieren kann, wird derjenige aus der Göttlichen Selektion entfernt und stirbt unwiderruflich, und lässt die restlichen Teilnehmer den eigenen Tod erleben. Jede Woche gibt es eine Auswahl und so versuchen die Charaktere gegenseitig in das Leben der Anderen einzudringen und sie so zu eliminieren. Das Ritual wird über 12 Wochen abgehalten.

Was Rinka nun am meisten trifft ist, dass sich ihre Schulfreundin Mishima Miharu unter den Zwölf befindet. Im Verlaufe der Geschichte erfährt Rinka die Hintergründe ihres Todes und wie weit die anderen Teilnehmer gehen um am Ende siegreich aus dem göttlichen Spiel hervorzugehen.

Charaktere:

Shishimai Rinka (VA: Matsui Eriko)


Rinka führt ein Café und geht noch zur Schule mit ihren Freundinnen Naomi, Miharu und Mao. Sie ist einer der Hauptcharaktere aus deren Perspektive wir das Spiel erfahren und wird durch die oben genannten Umstände ein Teilnehmer der Göttlichen Selektion, kann ihr fehlen die Erinnerungen um wirklich nachzuvollziehen, was ihr geschehen ist. Sie nimmt an der Göttlichen Selektion teil, ohne zu wissen wie sie starb und was sie bereute. Sie kümmert sich liebevoll um ihre Freunde und geht für sie soweit sie kann.    

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Federico Carminati

Federico Carminati Ein Italienischer Mafioso, der sich selbst als einen Verlierer bezeichnet. Er ist, aus unerklärten Gründen ein weiterer Protagonist in anderen Szenen und zeigt die Perspektive der Gegenseite. In einem Battle Royale… Er schließt sich zusammen mit der brutalen Kämpferbraut Odette Malenson.

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Schicksalsgöttin Parca (VA: Nomura Kanako)


Parca ist eine Göttin, die sich wie Hochadel gibt, sowohl verbal als auch in ihrem Verhalten. Sie herrscht über die Schicksalswelt, führt die Göttliche Selektion als Schiedsrichter und teilt den Teilnehmern die Regeln mit. Außerdem scheint ihr jegliche Empathiefähigkeit zu fehlen, was darin resultiert, dass sie sehr schreckliche Dinge zu den Teilnehmern sagt, jedoch besitzt sie eine höchst mysteriöse Präsenz und versteckt womöglich ihr wahres Ich.

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Mishima Miharu (VA: Komagata Yuri)


Miharu ist ein Mädchen was man als Tsundere einordnen könnte. Sie hat einen Narren an Rinka gefressen und zeigt das auch. Sie ist wunderschön und schlau, was Rinka und die anderen Teilnehmer oft beeindruckt. Neben der Schule arbeitet sie widerwillig in einem MaidCafe. Sie hat, wie viele anderen der göttlichen Selektion auch, eine raue Kindheit gehabt, aber Rinka weiß nicht viel über sie. Nicht mal ihren richtigen Namen.

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Mechanics:

Neben den vorhin angesprochenen Regeln der Göttlichen Selektion erhalten wir auch ein Buch, was wir im Menü anwählen können. In dem sehen wir nicht wie in anderen Spielen üblich Tipps, sondern eine Auflistung der aufgetauchten Charaktere und welche ihrer Karten schon bekannt sind. Leider gibt es keine Detektivmechanik in der man Fragen stellt und somit etwas über die Charaktere erzählt. Die Choices sind eher oberflächlich, aber sehr wichtig, worüber ich mich später auslassen werden muss.

Freischaltbares

Weiterhin gibt es einen Extra-Mode den man erst nach dem True End freischaltet. In diesem kann man dann alle Göttlichen Selektionen noch einmal erleben und CGs sehen.

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Meinung:

Als ich Fatal Twelve anfing wurde ich sofort von einem packenden Event überwältigt. Es ist nicht alle Tage, dass der Protagonist schon zu Anfang des Spiels tragisch verendet und ich dachte das Setting könnte reichlich interessant werden, aber wenn ich ehrlich sein soll, war es zwar reichlich erfrischend und innovativ, aber oft sehr schleppend und fade. Warum? Das möchte ich jetzt erklären. Wenn ein Spiel ein Battle-Royale Setting kreiert, dann weiß man im Vornherein, dass viele – bis alle – der Charaktere verenden werden und dies schränkt das Charakter Development sehr ein. So sollte es auch in diesem Spiel passieren, könnte man anfangs meinen.

Das Spiel versucht sich in der Charaktertiefe in einer treppenartigen Progression. Die ersten Tode haben überhaupt keinen Einfluss, weil die Charaktere schlecht, bis gar nicht charakterisiert werden. Das ist zwar gewollt, lässt aber den Anfang wie eine Hausarbeit erscheinen. Man möchte einfach nur klicken und klicken und eine packende Hintergrundstory finden aber wird herbe enttäuscht. Im weiteren Verlauf steigert sich die Screentime der verbleibenden Charaktere zumindest etwas und zu zwei, vielleicht drei Charakteren kann man dann auch eine Bindung aufbauen und vielleicht eine Träne vergießen, wenn sie das Zeitliche segnen.

Visuell sieht Fatal Twelve wirklich gut aus. Es gibt viele schön designte CGs und viele verschiedene Orte. Leider ist nichts davon animiert, was sehr schade ist. Gerade in den Kampfsequenzen hätte das echt glänzen können. Die Charakterdesigns sind aber eher mäßig- Vorallem die Charaktere, die als erstes das Zeitliche segnen. Das Spiel ist komplett vertont und  jeder Charakter hat eine glaubhafte Stimme, was ich sehr gut finde. Parca hat die schönste und zugleich nervigste Art zu sprechen und man möchte ihr manchmal den Hals umdrehen… aber das nur nebenbei. Der Soundtrack ist nicht wirklich der Bringer; hab meistens nebenbei andere Musik gehört.

 

Ich habe in anderen Reviews gelesen, dass das Spiel nur rund 10 bis 15 Stunden lang dauern soll und das kann ich absolut nicht nachvollziehen. Ich habe 36 Stunden zum erreichen des True-Endings gebraucht und es gibt dann immernoch eine Zahl an Routen zu bewältigen. Es könnte daran liegen, dass ich das Spiel auf Japanisch gespielt habe. Das bringt mich zu einem weiteren positiven Punkt. Das Spiel hat Dual-Language Setting. Das wollte ich schon in einem seperaten Post mal ansprechen, aber für mich als Japanischlerner ist das ein Kaufargument, für anderen eher nicht. Ich wünschte mir dennoch, dass Spiele das öfter machen würden.
In den ersten Stunden schafft es Fatal Twelve mit Ausnahme der Election Scenes in Parcas schön gestalteten Saal, überhaupt nicht zu flashen. Ich habe mich mehrmals dabei ertappt, wie ich einfach nur den Text schnell durchgescrollt habe, weil mir Szenen wie: „Naomi lernt zum X-ten Mal, wie man Kaffee eingießt“ oder „Mao und Rinka laufen durch den Park“ einfach nicht interessieren, wenn sie absolut keine Relevanz zum Plot haben außer das Spiel zu ziehen. Im Spielejargon nennt man das „Padding„, künstliches Strecken des Spiels, damit es länger erscheint. Dies passiert sehr oft. Oft genug, dass ich das Spiel oftmals eine Woche gedroppt habe und irgendwann wieder gespielt habe, wenn mir mehr danach war. Das Spiel zieht sich durch 12 Wochen, das bedeutet, dass man auch 12 Election Scenes hat. Diese waren interessant dadurch, dass sich die Charaktere oft geneckt haben und Parca sehr humorvoll klotzig war. Was ich nicht verstanden habe ist, warum das Spiel zwischen den Erzählstilen so abrupt wechselt wie die Bildschirmtransitionen. Mal aus Rinkas Position, dann aus Federicos, manchmal tritt auch plötzlich ein allwissender Erzähler auf. Insgesamt also ein ziemliches Durcheinander.

Nachdem 4 Charaktere eliminiert wurden wird das Spiel richtig interessant und schafft es durch kleine Substories die Aufmerksamkeit für eine Zeit zu halten. Diese Substories resultieren darin, dass sich die Charaktere im Leben begegnen und gegenseitig ihre Karten herausfinden. Manchmal passiert es strukturiert und nach Plan und manchmal einfach plötzlich. Auch ein Durcheinander, aber ein sehr spannendes. Die Substories werden meist mit klischeehaften, aber nachvollziehbaren Todesursachen vervollständigt. Man kann mit manchen der Charaktere auch wirklich mitfühlen. Man merkt über das Spiel hinaus auch, dass es um verschiedene Arten von Angst, Traumata und Schuld geht und noch mehr eher dunkle Themen angesprochen werden. Dies führt dazu, dass die Charaktere, die vorher eindimensional schienen, auf einmal tiefgängig werden, gerade man es am wenigsten erwartet. Ein weiterer Punkt den ich im Spiel finde, der gut umgesetzt wurde sind die Regeln der Göttlichen Auswahl. Wenn man nicht wirklich aufpasst, wenn Parca die Regeln erklärt, dann ist man in der Progression des Spiels verloren. Charaktere können Spieler erwählen, Karten tauschen, ablehnen, aussetzen und zerstören. Alle diese Funktionen werden eingesetzt um jeweils taktische Vorteile zu schaffen oder die Eliminierung einer Person zu gewährleisten. All dies kann schnell über einem über den Kopf steigen und man kann sich schnell verlieren. (Ich habe auf Japanisch gespielt und musst deshalb mehrere der Divine Selection Scenen mehrmals spielen, um wirklich dahinter zu steigen, was passiert.) Was ist damit sagen will ist, dass konzentriertes Lesen Pflicht ist.

Dies ist dann jedoch auch alles positive bis neutrale was ich finden kann, denn in der zweiten Hälfte des Spiels beginnt es zu enttäuschen. Entweder der Storyverlauf ist extrem vorhersehbar oder, wenn er es nicht ist, sind die Plottwists so konzipiert, dass man sie nicht sehen kann. Der untere Screenshot im Spoilerkasten zeigt ein Beispiel für einen solchen aus der Luft gegriffenen Plottwist. Das selbe Problem habe ich leider schon in „Shizuku no Oto“ dem Vorgänger von Fatal Twelve feststellen müssen. Das Pacing wenn es auf das Ende zu geht ist leider wirklich schlecht und es fühlt sich so an, als ob man Plotholes, die entstehen nacheinander mit Klebeband beheben will ohne sie richtig anzusprechen. Es wird etwas Foreshadowing versucht, aber das Spiel scheitert an der Delivery gnadenlos. Einer der Charaktere, den man als Villain eingestuft hat kommt plötzlich aus oberflächlichen Gründen auf die Seite von Rinka und man weiß nicht wieso. Das passiert mehrmals, an verschiedener Stelle. Außerdem bilden die Charaktere untereinander Zweckgemeinschaften, die völlig fehl am Platz sind in einem Battle Royale. Gegen Ende, so um 20 Stunden herum kommen auch noch andere Bad-Ends dazu und das True End kann man nach 25 Stunden erreichen.

Jetzt komme ich zum schlechtesten Punkt des Spiels meiner Meinung nach. Das Choice-System ist wirklich einfach untragbar. Es gibt Spiele in denen denkt man, dass sie Pseudowahlen stellen, die nicht wirklich den Verlauf des Spiels beinflussen, aber in diesem wäre das noch zuviel des Guten. Man muss sich vorstellen. Im ganzen Spiel gibt es insgesamt 19 Choices und man muss in jeder der Choices bis zur 8. Woche (10 Stunden Spielzeit) die richtige von zweien erwischen. Es gibt keine Choice, die zufällig oder unnötig ist. Das ist ja gut und schön denn das heißt eigentlich, dass man aufpassen muss was im Plot passiert. Leider sind die Auswahlmöglichkeiten so arbiträr wie ich es noch nie gesehen habe. Der Screenshot unten wird das am besten zeigen.



Oben: Gute Choices
Unten: Schlechte, unklare Choices

Wie dem auch sei, wenn man nur eine Choice nicht richtig setzt dann wird man mit dem BAD END 1 gestraft. Das zwingt den Spieler dazu einen Guide verwenden zu müssen, da es sonst pures Trial&Error ist, was ich für absolut unmögliches Gamedesign halte. Es gibt Leute, die argumentieren damit, dass es das Spiel schwerer macht, bzw. den Leser aufmerksamer macht, aber das bestimmt nicht nur ich für totalen Unsinn. (Aus dem Grund, gibt es hier auch einen Route-Guide dazu)

Choice Guide (by haerts)

Weiterhin verbunden mit diesem Choice-System ist die Tatsache, dass das Spiel einen nahezu in eine lesbische Beziehung mit Miharu zwingen will. Man merkt, wie sie das ganze Spiel über Anspielungen macht, dass die Rinka liebt und man wird durch Wahlen wie „Mit Miharu gehen, Mit Naomi gehen, Mit Mao gehen“ fehlgeleitet, dass es so etwas wie Charakterrouten gibt. Das gibt es zwar, aber wird erst nach der Common-Route freigeschaltet, wenn man das Spiel neu startet. Dieser Umstand verleitet mich dazu zu sagen, dass dies eins der schlechtesten Choicesystem ist, die ich je gesehen habe. Das Studio scheint generell damit große Probleme zu haben, denn der Vorgänger „Shizuku no Oto“ hatte das Problem, dass Choices meist „Sterben/Weiterleben“ waren. Das finde ich keine gute Möglichkeit sie relevant zu machen, und es wäre besser,  würden sie Kinetische Novel produzieren. Weiterhin ist der Versuch eine „Das Leben ist wichtig!“ Philosophie in einem Battle Royale-Setting durchzusetzen schlechterdings ironisch.

Fazit:

Alles in allem verschenkt Fatal Twelve sein Potential weil es interessante Konzepte schlechter verpackt, was den Gesamteindruck des Spiels weit herunterzieht. Es startet mit einer Fülle von gar-nicht bis unterentwickelten Charakteren, aber nimmt dann langsam an Fahrt auf. Dann trifft es irgendwann eine Wand, will in eine Rakete steigen und philosophisch mit Determinismusthesen glänzen und stürzt gnadenlos ab. Weiterhin hasse ich es, wenn es mir erzwungen wird, dass ich jemanden daten soll, der so unliebsam ist wie Miharu. Wenn man sich ihre Beziehung zu Naomi und auch zu Rinka im späteren Verlauf anschaut, dann kann man sie als Worst Girl einstufen. Der Storyverlauf war glockenkurvenartig würde ich sagen und mehr als die 20 €, die ich dafür bezahlt habe, würde ich auch nicht zahlen wollen. Manchmal ist halt auch nicht alles Gold was glänzt.

Ich würde es nicht weiterempfehlen, da die Schwachpunkte es einfach übermäßig nach unten ziehen. Es gibt weiteraus bessere Spiele würde ich annehmen.

Es hat seine Momente, aber ich finde es waren einfach zuviele Charaktere und zuviel Ambition. Manchmal ist halt eben weniger, mehr.

5/10

Post Author: Hata-tan

Hi, ich heiße Hata-tan oder Ramon (22) und bin ein Student der Japanologie an der Uni Frankfurt am Main. Ich spiele Visual Novels seit 2011 und habe bis dato um die ~60 Visual Novels gespielt. Ich bin einer der drei Admins dieser Seite und bringe euch News, Reviews und kümmere mich um die Struktur.' よろしく~