Erogeproduzent sprite stellt den Betrieb (vorläufig) ein

sprite, einer der größeren japanischen Erogeproduzenten gab kürzlich bekannt, dass das Entwicklerstudio aufgrund der aktuellen Rezession des Erogemarktes (hoffentlich nur für eine Weile) seine Pforten schließt.

Für alle, denen der Name sprite nichts sagt: Hinter dem Studio verbergen sich die Macher von Koi to Senkyo to Chocolate und Ao no Kanata no Four Rhythm, die sich unter Erogefans erheblicher Beliebtheit erfreuen. Beide Titel besitzen sowohl Anime als auch Manga und eine große Ladung an Fan-Merchandise.


Laut eigenen Aussagen zieht sich sprite aufgrund des stetig schrumpfenden Umsatzes des Erogemarktes zurück. sprite berichtet auf der Ankündigungsseite von einem jährlichen Rückgang des Umsatzes von etwa 15%. Die Gründe dafür sind unbekannt, alles was folgt sind unsere eigenen Spekulationen, wer Fakten will, kann hier aufhören zu lesen und zum nächsten Absatz springen:


Der Umsatzrückgang hängt vermutlich mit einer Übersättigung des Marktes zusammen, in Japan ist traditionell am Ende des Monats Eroge-Release Tag und da passiert es immer öfter, dass selbst hoch profilierte Titel mit ähnlicher Thematik sich gegenseitig die Käufer abwerben.
Momentan sieht es so aus, dass am Ende jedes Monats knapp 15 bis 25 Titel auf einen Schlag erscheinen, an manchen Monaten sogar bis zu 35 Titel. Die Sorge, dass sich Titel nicht mehr so gut verkaufen, ist begründet. Bei dieser Fülle an Veröffentlichungen kann es dazu kommen, dass selbst Titel, die eigentlich in nichts ähnlich sind, sich gegenseitig unbeabsichtigt ins Fleisch schneiden.
Etwas gutes hat dieses Fast-Fiasko jedoch für den Westen: Dadurch, dass die Kunden in Japan immer knapper werden, werfen einige der größeren Eroge-Producer langsam ein Auge auf den Westen, soll heißen alle Länder außerhalb von Japan.

Im selben Artikel gibt sprite bekannt, dass das von ihnen abgehaltene PR-Event, das sprite Summer Festival 2018 (sprite夏祭り2018) wie geplant statt findet und Promo-Artikel, Fan-Artikel und Merchandise in der Zeit vom 27. Juli bis zum 19. August im JAM Akihabara, einem bekannten Maid Cafe, erworben werden können. Wer sich darunter nichts vorstellen kann, der kann sich unter #あおかなカフェBilder vom letzten Festival ansehen.

Autor: Kuma

Ein diabolisches Wesen, das Geschichten verschlingt wie andere Luft zum Atmen. Niemand weiß, Wer oder Was Kuma war, bevor er aus dem Wald ausbrach und sich in die Zivilisation stürzte, aber nun ist er hier und er ist gekommen um zu bleiben. Nichts ist vor ihm sicher. Kein Eroge, keine Visual Novel hält diesen Bären davon ab unaufhörlich weiter und weiter zu lesen. In seiner Sucht sind ihm schon unzählige Spiele zum Opfer gefallen. Und es werden stündlich mehr...