Vokabel-Mining mit Yomichan und Anki – Wenn das Hooking alleine nicht reicht

Ihr sitzt also da, habt grade euer Texthooking-Setup vollendet, nachdem ihr meinem Tutorial gefolgt seid und fangt an Visual Novels auf Japanisch zu lesen.

Wahrscheinlich geht das sogar an einigen Stellen ganz gut, je nach Novel natürlich. Wenn ihr wie ich seid, jedoch, werdet ihr hin und wieder auf Wörter treffen die ihr mehrmals mit Yomichan nachschlagen müsst, obwohl ihr diese schon zig-mal gesehen habt. Was tun?

Nun, also man könnte sich natürlich extra hart anstrengen diese zu verinnerlichen, aber sind wir mal ehrlich, das klappt vielleicht ein-zwei mal, aber solange ihr die Wörter nicht oft genug seht – schwups vergessen – das passiert allgegenwärtig, selbst als Anfänger oder Fortgeschrittener. Eine Funktion des Yomichan-Plugins kann euch dabei Abhilfe schaffen, da man, in Verbindung mit einem Programm namens Anki automatische Vokabelkarten erstellen kann.

Karteikarten? Sind wir wieder im Lateinunterricht oder was?

Ihr denkt ihr euch wahrscheinlich jetzt: „Ein bisschen viel Aufwand nur um Visual Novels zu lesen oder?“ Da habt ihr mich wohl auf frischer Tat ertappt. In Wahrheit bringe ich euch nicht nur bei wie man Visual Novels auf japanisch liest, sondern auch Japanisch selbst.

Mondrunen die Zweite also…

Bevor ihr die Mistgabeln auspackt: Haltet ein! Logischerweise ist dieses Tutorial nicht unbedingt an die Leute gerichtet, die einfach nur lesen wollen. Ich persönlich hab aber gemerkt, dass Lesen ohne jegliche Vokabelgrundlage gegen Anfang echt ätzend ist. Hier kann Anki Abhilfe schaffen. Deswegen werde ich trotzdem jedem erstmal empfehlen sich meinen Artikel hier durchzulesen, und dann zu entscheiden ob er Lust darauf hat oder nicht, wenn man schon auf Japanisch liest, warum nicht gleich lernen?

Was ihr benötigt

Was ihr braucht ist: Alles aus meinem ersten Tutorial, Anki, das Ankiconnect-Addon, Sharex und evtl. einen japanischen Font im True-Type Format.

Disclaimer

Jegliche Infos die ich hier gebe haben keinen Anspruch darauf richtig, faktisch korrekt oder auch nur im Ansatz wissenschaftlich zu sein. Die Einstellungen die ich benutze sind nach meinen eigenen Vorlieben geprägt und sind wahrscheinlich nicht die, die für dich lieben Leser optimal sind. Falls du bessere Einstellungen findest wenn du mit Anki oder Yomichan rumspielst und diese dir besser gefallen, benutze sie auch, ich bin keine Anki-Autorität.

Power-Learning Mit SRS

Bevor wir zum Eingemachten kommen, erstmal eine kleine Erläuterung über Anki selbst.

Anki kommt vom japanischen 暗記 (anki) was soviel heißt wie „Das Auswendiglernen“, gebildet aus den beiden Kanji: 暗(Dunkelheit = an) und 記(Aufschreiben = ki) – für die Wissbegierigen unter euch sicherlich ganz nett.

Das Programm ist witzigerweise nicht nur fürs Japanischlernen gedacht. Man kann damit eigentlich so gut wie alles lernen, was man nicht auch sonst auf Karteikarten aufschreiben könnte. Das tolle an Anki ist wie bequem, schnell und einfach man damit lernen kann. Es wird bei Benutzung von den „Decks“ immer das SRS (Spaced Repetition System) angewandt, bei dem bestimmte Karteikarten immer erst nach einem bestimmten Zeitraum kommen, je nachdem wann und wie gut man sie auswendig wusste, dadurch wird die maximale Lernleistung erzielt. Im Grunde genommen „trickst“ man das Gehirn aus.

Brute-Forcing geht fast immer schief

Viele haben bestimmt schon mal das Gefühl gehabt, dass sie beim Lernen von Vokabeln oder anderen Dingen Für Prüfungen „Brute-Force“-Methoden angewandt haben, bei der sie sich das gleiche Problem 50-mal angeschaut haben, und es danach gefühlt immernoch nicht konnten. Dabei ist zu sagen, dass einen Tag vor der Prüfung einem Anki auch nicht mehr weiterhilft, der Hauptgrund warum Anki so gut funktioniert ist, dass man den Zeitfaktor komplett ausnutzt. Der Großteil von dem Erlernten vertieft sich bekanntermaßen im Schlaf.

Anki auf Herz und Nieren testen

Wenn ihr euch entweder ein Deck heruntergeladen oder selber erstellt habt, klickt ihr drauf und könnt mit der Lernstunde beginnen. Je nachdem wie eure Einstellungen sind, kommen am Anfang eine bestimmte Anzahl an Karten, je nach Belieben und jeden Tag die gleiche Menge an neuen Karten. Je nachdem wie gut ihr an einem bestimmten Tag wart, werden für den nächsten Tag Karten reserviert die ihr entweder erst beim zweiten mal sehen bestanden habt, oder Karten die ihr seit längerem schon bestanden habt, das ist der sogennante „Reviewpile“.

Zum Ausprobieren, und eventuell für den Anfang zum Lernen, falls man nicht direkt Minen will, ist QMs Core 3k Deck bzw. das etwas abgespeckte Anacreon Core 2.3k Deck gut geeignet. Nachdem ihr eins von den beiden durch habt, seid ihr im Grunde für viel Anfängerfreundliches gewappnet, z.B., Hanahira, welches ich vor kurzem reviewed hatte.

Einstellungsempfehlungen

Da ich Anki kurz umrissen habe, werde ich euch erstmal ein paar dringende Empfehlungen bzgl. der Einstellungen aussprechen. Setzt bei „Preferences“ unter Tools, dass die neuen Karten immer erst nach den alten kommen oder umgekehrt anstatt sie zu mischen, und danach, wenn ihr auf das Zahnrad hinter einem Deck klickt, die Option, dass die Maximalen Reviews auf 9999 eingestellt sind.

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Ersteres hat sich mir als immense Hilfe in Richtung Retention (das was hängen bleibt) erwiesen. Letzteres ist dafür da, dass eure Reviewpile so groß werden kann wie sie will, idealerweise sollte sie nicht zu groß werden. Es kann sein, dass ihr ein paar Tage länger mal nicht mehr lernt und dann auf einmal einiges zum Nachholen habt, das wollt ihr sicher nicht über mehrere Tage ziehen, wenn an einem bestimmten Tag bestimmt viele Reviews anstehen, empfiehlt der Algorithmus nun mal diese am selben Tag zu machen.

Die Genauigkeiten wie das Ganze mit Card-Ease und so weiter funktioniert werde ich nicht umreißen, kann euch aber empfehlen die Seite von Refold durchzulesen, wo mehr zu Anki-Card Ease, Ease-Hölle und Ähnlichem steht, ich folge jedoch meinen eigenen Methoden.

Ab in die Mine

Nun, kommen wir zum eigentlich wichtigen Teil: Dem Mining. Wenn ihr mein erstes Tutorial gelesen habt, gehe ich davon aus, dass ihr wisst wie Yomichan funktioniert, und habt damit schon das eine oder andere Wort damit nachgeschlagen. Um jedoch erstmal zu ermöglichen, dass Yomichan auf Anki zugreifen kann, braucht ihr das Addon Anki-Connect, welches ihr durch Kopieren des Codes und Einfügen im Add-On Browser ins Anki bekommt.

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Erstellen wir zunächst einmal ein Deck, in dem wir unsere „Mining“-Karten reintun, Dies könnt ihr z.B. Mining, Visual Novel Mining oder was euch am Liebsten gefällt nennen. Dazu müssen wir uns jetzt auch einen Kartentyp erstellen, also wie die Vorder- und Rückseiten der Karteikarten aussehen sollen, die wir fürs Deck benutzen wollen.

Geht auf „Tools“ Unter „Manage Note Types“ und Klickt auf „Add:Basic“ und gibt dem „Note Type“ einen Namen, Z.b. „Yomichan-Mining“, wenn ihr nicht nur Erkennen, sondern auch Produktion lernen wollt, könnt ihr auch auf „Add:Basic (and reversed card)“ klicken, empfehle ich aber für den Anfang erstmal nicht, ich benutze bis jetzt immernoch Recognition Cards.

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Drückt nachdem ihr fertig seid auf den Note Type, und klickt auf „Fields…“  – zunächst sollte dort nur „Front“ und „Back“ stehen – fügt zunächst einmal die Felder hin wie ich sie dort stehen habe, und löscht dann Front und Back.

Danach geht ihr auf „Cards…“ und macht die Felder genauso wie ich sie dort stehen hab, beim „Styling“-Fenster könnt ihr die Farbe je nach Belieben ändern.

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Ich habe hier einen eigenen japanischen Font eingefügt, warum? Weil der Default für Schriftzeichen bei Anki ein Chinesischer Font ist, bei dem manche der Zeichen anders aussehen können als im Japanischen, hier ein Beispiel.

Das mit dem %AppData% kennen doch noch sicherlich einige vom Minecraft spielen…

Falls ihr irgendeinen japanischen .ttf Font heruntergeladen habt, müsst ihr den Namen umbenennen und einen Unterstrich (_) am Anfang des Dateinamens hinzufügen, danach kopiert ihr die Datei in den „collection.media“-Ordner, nachdem ihr euch über „%Appdata%“ in der Suche in den „Anki2“ und  danach „User1“ Ordner begeben habt. Falls ihr meinen Font von oben verwendet müsst ihr dies nicht tun. „C:\Users\HierDeinenBenutzernamenEinfügen\AppData\Roaming\Anki2\User 1\collection.media“ ist der genaue Dateipfad.

Karten-Styling

Wieder zurück bei den Card-Optionen und neben Farbe und Font kann man außerdem die Größe des Texts bei „Styling“ verändern, so wie ich das eingestellt hab ist die obere „Font Size“ für den Text auf der Rückseite verantwortlich, die Fontsize bei „mystyle1“ ist nur für die Vorderseite, also die „Expression“ die ihr geminet habt, diese habe ich etwas größer eingestellt.

Bei Yomichan geht ihr jetzt in die Einstellungen und aktiviert die Anki-Integration per Knopfdruck.

Danach stellt ihr links unten „Advanced“ an und geht auf „Anki“>„Configure Anki Card Format“ und löscht alles heraus und fügt diesen Text ein. (Den habe ich nicht selber geschrieben, dieser, wie auch Teile von diesem Tutorial, ist vom Animecards.site Tutorial.)

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Der Grund warum wir das machen ist, falls ihr mehrere Dictionaries eingestellt habt, dass immer nur das oberst priorisierte für die Kartenerstellung genommen wird, damit die Karteikarten nicht zu sehr gecluttert werden.

Jetzt geht ihr auf „Configure Anki Card Templates“ und schreibt den gleichen Text dort rein wie ich ihn dort stehen hab, mit den {} Klammern. Was bei euch anders sein wird, sind „Deck“ und das „Model“, dort wählt ihr jeweils das Deck aus, bei dem ihr minen wollt. Bei „Model“ wählt ihr den Note-Type aus mit dem ihr eure Karten darstellen wollt. Wählt dort den Note-Type aus den ihr gerade erstellt habt.

„Expression“ ist die ausgewählte Phrase oder das Wort welches ihr minet, „Test“ ist der Dictionary Eintrag, „Audio“ ist Beispielsaudio von einem der Wörterbücher, „VN-Audio Sentence“ ist optionale Audio, das wir mit ShareX im Spiel aufnehmen – dies müssen wir aber manuell hinzufügen – „Example Sentence“ ist der Satz, den euer Texthooker euch automatisch rauskopiert, welcher dann direkt in eine Karte eingefügt wird. Hier müsst ihr vorsichtig sein immer den richtigen Satz ausgewählt zu haben, bevor ihr ein Wort minet. Ähnlich ist „Clipboard-Image“, dies ist jedoch für Screenshots gedacht, welche wir mit ShareX machen. Diese werden – sofern wir ZUERST Screenshotten und DANN Minen – auch automatisch hinzugefügt. Bei Notes hab ich „Conjugations“ ausgewählt, ihr könnt da theoretisch nehmen was ihr wollt, ich hab nur gerne die Konjugationen mit auf der Karte drauf bei Verben.

Screenshots und Recorden per Knopfdruck

Jetzt benötigen wir nur noch eine Sache, damit unser Mining-Setup komplett ist: ShareX.

Die Installation erkläre ich jetzt nicht nochmal separat, sollte eigentlich einfach genug sein. Was wir aber machen müssen ist es zwei Hotkeys zu erstellen mit denen wir:

1. Screenshots machen können

Um dies zu tun, gehen wir bei ShareX ins Hauptfenster und drücken auf „Hotkey Settings“ und klicken links oben auf „add“. Nun ploppt ein neues Fenster auf bei dem wir zunächst den Task auswählen müssen, hier wählt hier „Screen-Capture>Capture Region“ und klickt die Box bei „Override after Capture Settings“ und wählt „After Capture: Copy Image to Clipboard, Save Image to File“, damit das Bild nicht nur kopiert wird, sondern auch abgespeichert, falls ihr ausversehen das Bild nicht auf der Karteikarte direkt habt und diese im Nachhinein hinzufügen könnt. (Nicht wundern, ich hab ein paar mehr Hotkey-Kombinationen)

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Danach wählt ihr rechts bei dem grauen Feld eine Tastenkombination, zum Beispiel, eine Numpad-Taste oder Alt+1 etc. Ich rate von Shift ab, da dies bei vielen Spielen eine Skip-Taste ist.

2.Audioaufnahmen machen können

Jetzt kümmern wir uns um die Audioaufnahmen. Zunächst erstellen wir einen neuen Hotkey, wählen als Task „Screen Recording“ und „Active Region“ aus und gehen auf „Task-Settings“ und „Screen Recorder Options“ und drücken auf „Install recorder devices“. danach wählen wir als Video Source „None“ und als Audioquelle „virtual-audio-capturer“. Jetzt wählen wir nurnoch einen Hotkey – einen anderen als davor – und sind fertig.

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Man kann zusätzlich noch einen Hotkey einstellen mit dem man den Screenshot-Ordner öffnen kann, kann ich sehr empfehlen, unter  „Tasks>Other>Open Screenshot Folder“.

Ab ins Getümmel

Jetzt sind wir komplett gewappnet, um Vokabeln zu minen. Um damit anzufangen, wählt ihr euch eine beliebige Visual Novel aus, schaut, dass das mit eurem Texthooker und der Texthooker-Seite passt und wählt euch ein Wort aus das ihr minen wollt – wahrscheinlich eins, das ihr nicht kennt. Wie auch beim regulären Instant-Lookup schaut ihr euch den Dictionary-Entry vom Wort an, könnt jetzt aber auf ein Grünes Plus rechts oben drücken. Macht dies erst nachdem ihr, von dem Pop-Up auf dem der Satz und das Wort zu sehen sind, einen Screenshot gemacht habt – am Besten vom gesamten Spielfenster – drückt dann auf das Plus und habt die Karte eurem Deck hinzugefügt. Das Ganze sieht dann so aus:

(Kajiri Kamui Kagura – 神咒神威神楽)

Gesprochene Sätze

Bei Karten für Lines mit Synchronisation ist der Anfang ähnlich: Ihr macht den Screenshot und minet das Wort. Und jetzt macht ihr den Hotkey für eure Audioaufnahme mit ShareX, scrollt gegebenfalls in den Backlog, um das Audio erneut zu spielen – je nach Spiel unterschiedlich – geht in euer Anki-Deck, wählt „Browse“, wählt dann das entsprechende Deck aus, geht zu der Karte die ihr grad geminet habt, und müsst bei „VN Audio Sentence“ nur noch STRG+V (Ctrl+V) drücken, da ihr die Datei in eurem Clipboard habt. Wenn ihr’s richtig schnell haben wollt, lasst ihr am besten das Fenster offen, wo euer Deck ausgewählt ist. So brauche ich selbst für Karten MIT gesprochenen Sätzen weniger als fünf Sekunden.

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Nochmal vereinfacht:

  1. Macht einen Screenshot vom Spielfenster
  2. Fügt das Wort das ihr wollt mit dem grünen Plus hinzu
  3. Bei gevoiceden Lines danach Audio Aufnehmen und dann per STRG+V (Ctrl+V) unter Browse Cards bei „VN Audio Sentences“ hinzufügen
  4. Fertig!

Falls es euch doch mal passieren sollte, dass ihr eine Karte falsch erstellt, ist das kein Problem. Ihr öffnet euren Screenshot-Ordner (Nach Monat sortiert) bei welchem eure Audios und Screenshots gespeichert werden, und zieht einfach per Drag&Drop die richtigen Dateien in eure Karteikarte bei den jeweiligen Feldern unter der „Karten-Editierung“.

Fazit

Somit ist auch der zweite Teil meiner Tutorialreihe beendet. Ob ein weiter Teil speziell für Anki oder ähnliches kommt, ist eher unwahrscheinlich, dafür werde ich aber eventuell mal praktische Tipps fürs Lernen oder euch meine Erfahrungen näher bringen. Ich betreibe seit Februar 2021 ernsthaftes Vokabellernen und bin inzwischen soweit, dass ich vier Visual Novels komplett auf Japanisch durch habe – ohne Machine-Translation. Bin also der Meinung, dass meine Methodik nicht unbedingt die Schlechteste sein kann. Ansonsten hoffe ich, dass mein Tutorial halbwegs verständlich ist und bei euch alles geklappt hat, falls ihr noch fragen habt kommt gerne auf unser Discord und fragt im #learn-japanese Kanal, entweder bin ich da oder jemand Anderes kann euch helfen

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Autor: Kayihan

Auf der Suche nach den chuunigsten Stories, zurzeit am Japanischlernen.